Endliche eine schlüssige Geldtheorie!
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(REAL NAME)    Rezension bezieht sich auf: Eigentumsökonomik (Broschiert) Der wohl erfolgreichste und mittlerweile bekannte Investor Warren Buffet hat schon immer behauptet, dass die Wirtschaftswissenschaften keine Wissenschaft ist. Dem stimmte ich bisher zu. Durch das Buch der Bremer Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler Gunnar Heinsohn und Otto Steiger habe ich meine Meinung geändert.

Die Bremer Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler haben endlich eine in sich schlüssige und gültige, weil anwendbare, Theorie des Geldes vorgelegt. Das ist die wichtigste Grundlage für eine umfassendere Wirtschaftstheorie. Ein Jahrhundertwerk!

Ich bin davon überzeugt, dass dieses Werk gute Chancen auf den Nobelpreis der Wirtschaftswissenschaften hat (und verdient!). Das wird jedoch möglicherweise nicht eintreten, zumindest nicht so lange einer der Autoren, nämlich Prof. Dr. Otto Steiger noch Mitglied des Nobelpreis'omittees für Wirtschaftswissenschaften ist.

Die Einsicht, das durch staatliche Souveränität und Gewaltmonopol aus BESITZ das EIGENTUM folgt ist so simple wie einleuchtend. Denn nur die Fähigkeit Besitz verteidigen zu können wandelt Besitz in Eigentum. Das gilt im Prinzip für alle drei benannten Gesellschaftsformen: Die Stammesgesellschaft, die Befehlsgesellschaft und letztlich die Eigentumsgesellschaft.

Jedoch nur in der dritten Gesellschaftsform, die der Eigentumsgesellschaft, entsteht PRIVATeigentum. Eigentum der Gesellschaft ist letztlich wieder (nur) Besitz der Gesellschaft oder auch Gemeinschaftseigentum (wenn sie es verteidigt).

In der Eigentumsgesellschaft (heutiger Prägung) wird das Verteidigen des eigenen Besitzes und damit des (privaten) Eigentums über das staatliche Gewaltmonopol und ein funktionierendes Rechtssystem nach innen und über die Wehrhaftigkeit des Staates mittels einer starken militärischen Streitmacht nach aussen sicher gestellt.

Die Eigentumsökonomik von G. Heinsohn und O. Steiger ist die erste und bisher einzig schlüssige (Er)Klärung des Begriffes ZINS. In verkürzter Form: Es ist die Kompensationsprämie für den Verzicht auf die Eigentumsprämie. Die Eigentumsprämie ist die Belastbarkeit bisher unbelasteten Eigentums. Das für Geld im Rahmen eines Kreditvertrages nicht nur der Schuldner Sicherheiten im Kreditvertrag aufbringen muss, sondern auch der Gläubiger (i.d.R. die Bank) ist nicht offensichtlich.

Aber das Buch von G. Heinsohn und O. Steiger macht die Zusammenhänge nachvollziehbar und deutlich. Damit wird letzlich auch die Schwäche heutigen Geldes (aller Währungen) deutlich, denn die Zentralbanken sichern die Geldmenge eben nicht vollständig ab, sondern nur im Rahmen der sogenannten (teils gefährlich kleinen) Mindestreserve, die sich für die Bundesrepublik Deutschland in der Grössenordnung von gerade einmal 8% der umlaufenden Geldmenge bewegt.

Ich habe als Ingenieur zwar keine bzw. nur wenig wirtschaftswissenschaftlichen Vorkenntnisse, aber ich konnte (vielleicht ja gerade deshalb ... ;-) die dargelegten (revolutionären) Zusammenhänge der Eigentumsökonomie sehr wohl und gut nachvollziehen. Solch ein fundamentales Thema kann und braucht dann nicht mehr unbedingt auch noch "spannend" geschrieben werden. Ich verdanke den Autoren für mich sehr, sehr wichtige Ensichten. Dafür danke ich Gunnar Heinsohn und Otto Steiger sehr!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 2. Februar 2007
Kundenrezensionen:
3. Die Theorie: Revolutionär, spannend. Der Text: Langweilig.
2. Endliche eine schlüssige Geldtheorie! (die aktuell angezeigte Rezension)
1. Totalitäre Irreführung des Lesers
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