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Das Lied spricht.
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| "Sie sagen, lieber Herr Heine!, das Buch würde überraschen, wodurch? Haben Sie denn noch soviel nachzureichen?"
Es kam nichts, es schien Flop zu werden, dieses Buch und doch sagte Heine: "Bemerken muss ich jedoch, dass meine poetischen, ebenso gut wie meine politischen, theologischen und philosophischen Schriften, ein und dem selben Gedanken entsprossen sind, und das man die einen nicht verdammen darf, ohne den anderen allen Beifall zu entziehen."
Und so war es, geschickt formuliert, die Welt hat reagiert und die Folge waren 11 Auflagen in fast zwanzig Jahren bis 1856, dem Todesjahr Heines. So wurde er zum Inbegriff der romatischen Poesie. Gemocht wurde und wird seiner frivoler Witz, seine würdeloser Spass, gleichzeitig wurde er angefeindet, aber nichts schadete dem Erfolg.
Und aus den "jungen Leiden" seien die Traumbilder rezitiert:
Mir träumte einst von wildem Liebesglühen, Von hübschen Locken, Myrthen und Resede, Von süßen Lippen und von bitterer Rede, Von düstrer Lieder düsteren Melodien.
Verblichen und verweht sind längst die Träume, Verweht ist gar mein liebstes Traumgebild! Geblieben ist mir nur, was glutherfüllt Ich einst gegossen hab`in weiche Reime.
Du bleibst, verwaistes Lied! Verweh' jetzt auch, Und such' das Traumbild, das mir längst entschwunden, Und grüß' es mir, wenn du es gefunden - Dem luft'gen Schatten send' ich luft'gen Hauch.
Eine Rezension von kpoac >
vom 5. Juni 2007 |